„Kodiak“, der König der Jagdrevcurves

Aktualisiert: Mai 21


Die Geschichte von Bear Archery hängt ganz direkt mit der des “Kodiak” Recurves zusammen. Inspiriert von Nels Grumley’s “Deerslayer” begann Bear ab 1950 die “Kodiak”-Serie zu bauen - damals für ca. 60$ pro Stück erhältlich. Richtig bekannt wurde diese aber erst mit dem “Super Kodiak”, der ab 1967 den “Kodiak” ablöste und vielen später als Inbegriff der Serie galt. Bear baute jedoch ab 2013 eine Wiederauflage des „‘59er Kodiaks“ - als eine Homage an die erste “Kodiak” Serie. Das besondere am „‘59er Kodiak“ waren vor allem drei Dinge die ihn von seinen Vorgängern unterschied.



Das erste ist die “I-Beam” Kontruktion des Mittelteils.

Diesen “I-Beam” kann man auch an den heutigen Versionen sehr gut erkennen. Man sieht im Bogenfenster einen abgesetzten Bereich aus Ahorn (hell) oder Amaranth (violett) der in Richtung des oberen Wurfarms in dunkles, bolivianisches Rosenholz übergeht. Dieser abgesetzte Bereich in der Bogenmitte wird “I-Beam”-Konstruktion genannt. Wenn man die Rückseite des Bogens, zwischen Ledergriff und Pfeilauflage genau betrachtet sieht man auch dort wie der “I-Beam” in den unteren Bereich des Mittelteils hineinläuft. Diese Verbunds-Konstruktion macht das Mittelteil wesentlich steifer und haltbarer und verstärkt den Bogen insgesamt.


Der zweite Aspekt der den ‘59er einzigartig machte, war der Übergang im amerikanischen Bogenbau von einfachem zu exotischem Holz. Es war das erste Mal, dass statt einfachem Ahorn exotische Hölzer wie bolivianisches Rosenholz und Amarant Verwendung im Mittelstück fanden.

Der dritte Punkt, der einzigartig am „Kodiak ’59“ ist, ist der Fakt das Bear hier zum ersten Mal die berühmte “Bear Münze“ auf die Außenseite des Mittelteils aufbrachte, die bis heute die traditionellen Bögen von Bear so unverwechselbar machen.

Selbst ohne diese Merkmale, die den „Kodiak“ zu einem Meilenstein in der Geschichte Bears machten, wäre der „Kodiak ’59“ ein Bogen der als Ikone in die Reihe der traditionellen Recurvebögen eingehen müsste. Der schlanke, ästhetische Bogen der auf Wendigkeit getrimmt ist besticht gleichzeitig durch seine Geometrie die für einen exzellenten Wirkungsgrad zwischen Auszugskraft und Pfeilgeschwindigkeit sorgt. Hat man 2-3 Pfeile geschossen will man ihn nicht mehr aus der Hand legen. Ein echt präzises “Power House“, dass Spaß macht.

Der heutige „Kodiak ’59“ ist 60” Lang und wird in 5 lbs Abstufungen von 35-60 lbs gebaut. Sein Griff ist in weiches Leder eingeschlagenen. Der Wurfarme haben Ahornkerne und

sind mit Karamellfarbenem Fiberglas belegt. Die Wurfarme selbst sind im klassischen 50er Jahre Stil gehalten. Sie laufen am Ende schmal in einem dezent geschwungenen Recurve aus. Die Wurfarm-Tips sind in der modernen Version mit Lagen aus braunem und weißem Fiberglass belegt.

Womit sichergestellt wird, dass jegliches Sehnenmaterial welches heutzutage verfügbar ist, verwendet werden kann. Die beigefügte Sehne ist ein flämischer Spleiß aus DynaFLIGHT 97 von BCY.



Das Shelf verfügt über den klassischen Bear Anschlagschutz aus braunem Leder und über die einzigartig-klassische Bear Feather-Rest Pfeilauflage. Diese besteht aus mehreren Feder-Lagen die den Pfeil ideal in Position halten. Beim Abschuss geben sie jedoch nach um dem Pfeil den optimalen Freiraum zu geben.

Den Bear Kodiak ’59 findet ihr bei gut sortierten Bogensportfachgeschäften.

Solltet Ihr Detailfragen haben, die unbeantwortet geblieben sind, lasst es uns wissen!

Die Katalogseiten der Kodiak Serie von 1951-1967:


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